Nerdige Gedanken vom und zum Radfahren

Von der Oktobersonne und Kampfradlern


Sommer

Nachdem ich vor 3 Tagen noch auf den Oktober geschimpft habe, waren die letzten zweit Tage absolut in Ordnung. Die Sonne schien, es war wärmer und die Laune war auch besser. Direkt hat das Training wieder Spaß gemacht ... und zu Kampfradlern möchte ich auch noch etwas sagen.

Kurze Hose im Oktober. Super!

Heute Nacht habe ich einen Tweet über Kampfradler gelesen. Das Thema scheint besonders unsere Freunde aus der Hauptstadt intensiv zu beschäftigen. Ob es sich in Berlin dabei um einen berichtens- oder bedauernswerten Zustand handelt, kann ich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen.

Meiner Ansicht nach, wird das Thema aber deutlich heißer gekocht als es gegessen wird. Mich ärgert dabei nur, dass einzelne Medien das Thema mit Hoffnung auf viele empörte Kommentare, Zitate und Backlinks immer wieder aus der Retorte holen. Daher gibt es von mir auch keinen Link auf den erneut erschienen Copy&Paste Artikel über Kampfradler in der Hauptstadt.

Statt dessen ein paar gut gemeinte Worte über ein für mich allgemeingültiges Naturgesetz: Es gibt Autofahrer, die sind Idioten, es gibt Fußgänger, die sind Idioten und es gibt Radfahrer, die sind Idioten. Das alles im Verhältnis 1:1:1. Auf 100 Leute kommt für mich immer ein Vollidiot. Dabei ist es egal, ob ich im Straßenverkehr unterwegs bin, oder gerade beruflich mit Endkunden zu tun habe. Nur Samstag Vormittags im Supermarkt gibt es eine Ausnahme von der Regel. Bei der Anzahl von gefühlt absichtlich im Weg abgestellten Einkaufswagen, müssen mit mir gerade mindestens 2.000 andere Leute im Supermarkt sein, damit die Quote stimmen würde.

Aber egal. Was ich damit sagen will: Der Radfahrer, der sich vor der rotem Ampel zwischen den Autos durchschlängelt, nur um denen danach wieder im Weg zu sein, ist für mich genau so ein Vollpfosten, wie der Autofahrer, der zwei ihm entgegenkommende, dicht nebeneinander fahrende Radfahrer wild gestikulierend anhupt. Auf einer ruhigen Straße mit Mittelstreifen natürlich.

Da braucht man sich nicht drüber aufregen und schreiend im Kreis laufen. Man kann nun auch nicht sagen, alle Radfahrer seien Kampfradler oder alle Autofahrer sind hirnamputierte Idioten. Ein wenig Mäßigung und gegenteilige Rücksichtnahme und alles wird gut.

Einen Wunsch hätte ich da noch an alle Blogger, Kommentatoren und Twitterer da draussen: Wenn eine Zeitung mal wieder meint, das Thema Kampfradler wäre einen Artikel wert, ignoriert das doch einfach. Bitte.

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