Nerdige Gedanken vom und zum Radfahren

Zwischen den Tagen mit schweren Beinen


Training

Eigentlich dachte ich ja, dass sich das mit mir und dem Rennrad für 2013 erledigt hätte. Aber gestern juckte es mich doch noch in den Beinen. Es war trocken, blauer Himmel und nicht zu kalt - also raus mit mir.

Pause auf dem letzten Anstieg mit Blick auf die Veste Otzberg.

Meine letzte Tour im Herbst war nun auf den Tag genau fast 2 Monate her. Das erste was mich genervt hat war die deutlichere längere Anziehphase. Was ist man doch schnell in einer kurzen Hose + Trikot und dann ab dafür. Aber bei langen Klamotten dauert das alles irgendwie länger. Dann noch in die etwas zu enge Winterjacke gezwängt, dann die Schuhe an. Dann eingefallen dass ich ja noch Überschuhe brauche - also wieder raus aus den Schuhen, in die Überschuhe und dann Schuhe an ... das dauerte und dauerte.

Endlich bin ich dann raus. Aber als ich auf dem Rad saß, war direkt wieder das "alte" gute Gefühl da. So als hätte ich doch nur 1-2 Tage Pause gehabt. Das Gefühlt sollte aber nicht lange anhalten. Schon beim knapp 2 Kilometer langen Hausberg hatte ich einen um gut 10 Schläger höheren Puls wie normal. Was 2 Monate doch so ausmachen. Ich entschied mich für meine ganz kurze Hausrunde von knapp 43 Kilometern. Auf den ersten 10 Kilometern war ich gar nicht viel langsamer wie noch im Herbst - aber deutlich mehr aus der Puste. Auch taten mir bergauf recht schnell die Beine weh und die Jacke zwackte. Generell hatte ich mich doch zu warm angezogen: Thermoshirt, langes Trikot und die Winterjacke. Bei guten +5° war das doch etwas viel und ich schwitzte wie Sau. Ein Windbraker statt der Winterjacke hätte gereicht.

Und noch einen Blick in die andere Richtung. Die Pause dürfte ruhig noch etwas länger dauern ;)

Am Ende hab ich für die 43 Kilometer 1:44 Stunden gebraucht (-> Runde bei Strava). Ich hab mal was gekramt und das letzte Mal bin ich genau die Runde im August gefahren. Da hatte ich noch nicht den Garmin 500, daher fehlt mir leider, leider der Puls. Aber ich war im August fast 10 Minuten schneller. Krass. Wobei es darf mir im Moment gar nicht um die Zeit gehen - sondern es ist einfach nur wichtig dass ich auf's Rad komme und ein paar Kilometer trete. Nächsten Sommer wartet schließlich wieder die ein oder andere Herausforderung!

Trotzdem hat es sehr, sehr viel Spaß gemacht und da das Wetter Sonntag auch wieder dufte werden soll, lege ich dieses Jahr doch noch eine Runde nach. Vielleicht komme ich ja doch noch gut über den Winter ;)

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